Praxis-Blog

Wissenswertes und Hilfreiches, Dauerbrenner und Bewährtes, Tipps sowie häufige Fragen & Antworten aus unserer Beratungs- und Support-Tätigkeit.

bluemail appAuf jedem Android Handy ist standardmässig eine E-Mail-App vorinstalliert. Doch es gibt viele prüfenswerte Alternativen. Wir haben einige der bekanntesten Apps getestet und geben eine (zugegebenermassen subjektive) Empfehlung ab.

Verwechseln Sie diese App nicht mit dem gleichnamigen E-Mail-Dienst von Swisscom. Es können nämlich alle möglichen E-Mail-Konten unterschiedlicher Anbieter eingerichtet werden. Wie man es eben erwartet und was auch auf Anhieb geklappt hat.

Ausserdem schätzen wir das schicke, übersichtliche Design und die zahlreichen durchdachten Einstellungsmöglichkeiten. Die App ist einfach zu bedienen und macht einfach nur Freude! Unsere volle Punktzahl; - wir wollen nichts anderes mehr :-)

Weniger gut hat uns die hochgelobte App aus dem Hause Google gefallen. Die Einstellungen sind an verschiedenen Orten verstreut und deshalb etwas unübersichtlich. Die Synchronisation ist unserer Meinung nach zu wenig detailliert konfigurierbar. Und dann diese typischen GMail-Ordner... Entweder man mag sie oder man findet sie - ... (ja, so wie wir).

Auf den ersten Blick gefiel uns Microsofts E-Mail App gut. Bis wir herausfanden, dass sich gewisse Einstellungen nur durch Löschen und Neuhinzufügen des Accounts ändern lassen. Was uns der freundliche Supportmitarbeiter bestätigt hat. Wir finden das gewöhnungsbedürftig.

Etwas lästig: der Papierkorb konnte bei keinem unserer Mail-Konten synchronisiert werden; manuelles Löschen war also angesagt. Und die in die App integrierten Kontakte und Kalender sind wohl nur dann nützlich, wenn man auf eine Exchange-Mailadresse zugreift.

Das spartanische, lieblose Design machte uns keine Freude. Was aber gar nicht geht: unser Postfach wurde nicht korrekt synchronisiert. Mails die an einem anderen Gerät gelöscht wurden, hat diese App konsequent ignoriert. Sprich: wir mussten sie auf unserem mobilen Gerät immer nochmals löschen. Trotzdem dauerte die Synchronisation jeweils unglaublich lang.

google kalenderEs kann ganz schön kompliziert werden, wenn Sie mehrere, voneinander unabhängige Terminkalender führen! Doch mit «Google Kalender» gibt es eine Lösung: nutzen Sie doch Ihren Terminkalender auf allen Geräten (PC, Notebook, Tablet, Smartphone).

Alles was Sie brauchen ist ein Google-Konto, die App «Google Kalender» und ein Add-on für Ihr E-Mail-Programm «Thunderbird». Damit ist für den automatischen Abgleich Ihrer Termine gesorgt.

Als Besitzer eines Android Smartphones haben Sie bestimmt bereits ein Google-Konto. Das ist die Voraussetzung, damit Sie Ihren Kalender (es können auch mehrere sein) einheitlich auf allen Geräten verwalten können. Die zweite Bedingung: Ihr E-Mail-Programm heisst «Thunderbird».

  • Falls Sie bereits einen Google-Kalender haben, überspringen Sie diesen Schritt
  • Loggen Sie sich in Ihrem Webbrowser (Firefox, Edge, Internet Explorer, Google Chrome) in Ihr Google-Konto ein
  • Öffnen Sie «Kalender» und klicken Sie sich durch die Einrichtung

  • Falls Sie auf Ihrem Smartphone bereits ein Google-Konto eingerichtet haben (was wir beinahe vermuten), überspringen Sie diesen Schritt
  • Öffnen Sie «Einstellungen» > «Allgemein» > «Konten»
  • Wählen Sie «Konto hinzufügen» > «Google»

  • Falls auf Ihrem Smartphone die App «Google-Kalender» bereits installiert sein sollte, überspringen Sie diesen Schritt
  • Auf Ihrem Smartphone öffnen Sie den Play-Store
  • Suchen Sie nach «Google Kalender» und installieren Sie die App

  • Im Thunderbird öffnen Sie «Extras» > «Add-ons»
  • Suchen Sie nach «Provider für Google Kalender» und installieren Sie das Add-on
  • Starten Sie Thunderbird neu

  • Öffnen Sie den Kalender-Tab
  • In der Kalenderspalte ganz links rechtsklicken Sie auf einen leeren Bereich und wählen «Neuer Kalender»
  • Wählen Sie «Im Netzwerk» dann «Weiter»
  • Wählen Sie «Google Kalender» dann «Weiter»
  • Wählen Sie Ihr Google-Konto aus oder (falls es noch nicht angezeigt wird, tippen Sie die E-Mail-Adresse des Google-Kontos ein
  • Nun werden Sie nach den Zugangsdaten zu Ihrem Google-Konto gefragt
  • Selektieren Sie den oder die Google-Kalender die Sie angezeigt haben möchten

google kontakteSie haben auf Ihrem Smartphone viele Kontakte gespeichert. Und auch in Ihrem E-Mail-Programm gibt's ein Adressbuch. Womöglich haben Sie sogar auch noch ein Tablet? Irgendwie doppelspurig, ähm dreispurig!

Alles was Sie brauchen ist ein Google-Konto und ein Add-on für Ihr E-Mail-Programm «Thunderbird».

Beide Tools sorgen für den automatischen Abgleich Ihrer Kontakte.

Als Besitzer eines Android Smartphones haben Sie bestimmt bereits ein Google-Konto. Das ist die Voraussetzung, damit Sie alle Ihre Kontakte einheitlich auf allen Geräten verwalten können. Die zweite Bedingung: Ihr E-Mail-Programm heisst «Thunderbird».

Loggen Sie sich in Ihrem Webbrowser (Firefox, Edge, Internet Explorer, Google Chrome) in Ihr Google-Konto ein
Öffnen Sie «Kontakte» und klicken Sie sich durch die Einrichtung

  • Falls Sie auf Ihrem Smartphone bereits ein Google-Konto eingerichtet haben (was wir beinahe vermuten), überspringen Sie diesen Schritt
  • Öffnen Sie «Einstellungen» > «Allgemein» > «Konten»
  • Wählen Sie «Konto hinzufügen» > «Google»

Im Thunderbird öffnen Sie «Extras» > «Add-ons»
Suchen Sie nach «gContactSync» und installieren Sie es
Nachdem Sie Thunderbird neu gestartet haben, fragt «gContactSync» nach den Zugangsdaten zu Ihrem Google-Konto

email imapSie besitzen mehrere Geräte und möchten überall auf Ihr E-Mail-Konto zugreifen? Jedoch ohne dabei die Übersicht zu verlieren? Das heisst: gelesen ist gelesen, gelöscht ist gelöscht, gesendet ist gesendet. Auf allen Geräten und automatisch!

Alles was es dazu braucht ist die richtige Konto-Einstellung. Mit den richtigen Einstellungen werden alle E-Mails auf allen Geräten automatisch synchronisiert. Das Zauberwort heisst «IMAP». Eine unscheinbare Einstellung mit grossen Auswirkungen!

«IMAP» erfüllt die Anforderungen von heute! Mit der Einstellung «IMAP» werden alle E-Mails (Posteingang und Gesendete Mails, aber auch der Papierkorb und die Entwürfe) über alle beteiligten Geräte hinweg automatisch synchronisiert. Sogar selbst erstellte Unterordner finden Sie automatisch auf jedem anderen Gerät wieder. Und gelesene Mails werden auf allen Geräten als «Gelesen» angezeigt.

«POP» ein Überbleibsel aus den Anfangszeiten des Internet! Viele Leute verwenden noch heute die Einstellung «POP» wenn sie ihr E-Mail-Konto auf ihrem PC, ihrem Notebook, dem Smartphone oder auf einem Tablet einrichten. Diese Methode ist völlig veraltet und hat gravierende Nachteile!

Wer auf mehr als einem Gerät seine E-Mails bewirtschaftet, wird auf all diesen Geräten einen unterschiedlichen Bestand von E-Mails vorfinden.

  • Gesendete Mails werden nur dort gespeichert, wo sie verschickt wurden.
  • Mails werden auf einem Zweitgerät erneut heruntergeladen, obwohl sie auf dem Hauptgerät einmal gelöscht wurden.
  • Eigene Unterordner sind nur auf dem Gerät vorhanden, auf dem sie erstellt wurden.

Leider ist es nicht möglich, ein bereits vorhandenes Konto von «POP» auf «IMAP» umzustellen. Falls Sie Ihr Konto bereits als «POP» eingerichtet haben, gehen Sie wie folgt vor:

  • Fügen Sie das gleiche Konto nochmlas hinzu und wählen Sie den Kontotyp «IMAP»
  • Warten Sie bis der Posteingang heruntergeladen wurde
  • Schieben Sie mit der Maus («Drag & Drop») die noch benötigten Mails vom alten Konto in den entsprechenden Ordner des neuen Kontos
  • Anschliessend können Sie das alte Konto löschen

spamAls SPAM wird der massenhafte unaufgeforderte Versand von E-Mails bezeichnet. Dies ist in der Schweiz seit April 2007 gesetzlich verboten. Da Spammer meistens aus dem Ausland operieren, ist ein rechtliches Vorgehen praktisch aussichtslos.

Zwar gibt es diverse Möglichkeiten, SPAM zu bekämpfen, aber sie alle haben gewichtige Nachteile. Diese gilt es zu bedenken, bevor man sich für die Abwehr entscheidet. Kein SPAM-Filter arbeitet 100% fehlerfrei. So besteht immer die Gefahr, dass dieser Filter sich irrt und SPAM-Mails zustellt oder schlimmer: echte Mails als SPAM einstuft und löscht.

Sie sollten sich diese Frage stellen, bevor Sie eine Anti-SPAM-Massname in Erwägung ziehen. Kaum eine Firma wird diese Frage ernsthaft mit "ja" beantworten können. Auch für Privatpersonen ist es oft unangenehm, wenn man sich nicht darauf verlassen kann, dass ein verschicktes Mail auch wirklich ankommt.

Es scheint auf den ersten Blick naheliegend, verdächtige Mails bereits auf dem Mailserver herausfiltern zu lassen, damit sie gar nicht erst im Postfach auf dem PC ankommen. Der grosse Nachteil: wenn sich der Filter irrt und echte Mails für SPAM hält, warten Sie vergeblich auf die Nachricht von Tante Lucy aus England oder auf die Antwort auf Ihre Supportanfrage bei der Firma Exemplast GmbH. Deshalb raten wir von einem SPAM-Filter auf dem Webserver ab.

Jedes E-Mail Programm (Outlook, Thunderbird, ...) kennt SPAM-Ordner unterhalb des Posteingangs. Oft heisst dieser Ordner auch "Junk" oder "Junk E-Mail". Ankommende Mails werden nach gewissen Regeln identifiziert und gegebenenfalls automatisch in diesen SPAM-Ordner verschoben. Dieser SPAM-Filter ist lernfähig: wenn Sie manuell Mails in den SPAM-Ordner verschieben, werden Mails mit ähnlichen Merkmalen in Zukunft automatisch aus dem Posteingang beseitigt.

Tipp: kontrollieren Sie den SPAM-Ordner von Zeit zu Zeit und halten Sie nach echten Mails Ausschau. Besonders dann, wenn Sie die Antwort der Firma Exemplast GmbH vermissen oder von Tante Lucy ungewöhnlich lange nichts mehr gehört haben.

  • Verzichten Sie auf SPAM-Abwehrmassnahmen auf dem Server.
  • Konfigurieren Sie Ihr lokal installiertes E-Mail-Programm so, dass SPAM-verdächtige Mails automatisch in den speziellen SPAM-Ordner verschoben werden.
  • Inspizieren Sie den SPAM-Ordner regelmässig oder bei Bedarf.

phishingAls gewöhnlicher PC-Anwender macht man vermutlich keinen Unterschied: egal ob SPAM, Phishing-Mails oder virenverseuchte Anhänge: nerven tun sie alle! Meistens sind sie sogar gefährlich. Das beste Mittel gegen solche Mails ist eine gesunde Portion Skepsis und die [Delete] Taste.

Der Unterschied zwischen den verschiedenenen Kategorien könnte Ihnen eigentlich gleichgültig sein. Wenn Sie solche Mails rechtzeitig erkennen (vor dem Öffnen von Anhängen oder vor dem Klicken auf Links), genügt es, einfach die Löschtaste zu drücken. Falls Sie es trotzdem wissen wollen:

Dabei handelt es sich um klassische Werbemails, welche mehr oder weniger nützliche Produkte an den Mann bzw. an die Frau (eher an den Mann) bringen wollen. Die Seriosität der Anbieter dürfte sich auf ähnlichem Niveau bewegen wie die E-Mails die sie verschicken. Tipps:

  • Nie auf solche Mails antworten und ganz sicher nichts bestellen!
  • Nicht auf den "Austragen" oder "Abmelden" Link klicken (das nützt eh nichts)

"Phishing" ist ein Kunstwort und setzt sich aus "Password" und "Fishing" zusammen. Der Absender will Ihnen nichts verkaufen, sondern er möchte Sie dazu bringen, irgendwelche Zugangsdaten bekanntzugeben. Beispiele: E-Mail-Adresse und -Passwort, E-Banking- oder Kreditkarten-Zugangsdaten. Dabei wird ein echter Absender vorgetäuscht, zum Teil mit sehr gut gestalteten und formulierten Mails. Früher waren sie in holprigem Deutsch und schlecht konstruierten Sätzen abgefasst Bedenken Sie: auch Betrüger sind lernfähig! Tipps:

  • Phishing-Mails enthalten in der Regel Links zu gefälschten, nachgeahmten Internetseiten. Vermeiden Sie es, auf solche Links zu klicken.
  • Auf keinen Fall Benutzernamen und Passwörter auf Internetseiten eintippen, welche aufgrund eines solchen Mails geöffnet wurden.

Ein Virus versteckt sich in aller Regel in einem Anhang. Bestimmte Dateitypen sollten Sie hellhörig machen: *.exe, *.cmd, *.com; *.bat, *.zip. Auch MS Office Dateien (*.doc, *.xls, ...) können Viren enthalten. Tipps:

  • Öffnen Sie Anhänge nur dann, wenn es plausibel erscheint, dass der Absender Ihnen wirklich einen seriösen Anhang schicken will.
  • Verlassen Sie sich nicht darauf, dass sie den Absender kennen. Auch Ihr Kollege könnte Opfer eines Virus geworden sein, der dann im Namen seines Opfers Viren verschickt.

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